Rückmeldung zum geplanten kieferorthopädischen Notdienst
nachdem es in den letzten Tagen einige Rückfragen zum geplanten kieferorthopädischen Notdienst gab, möchte ich euch hier meine Rückmeldung geben:
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Befreiung vom zahnärztlichen Notdienst
Laut dem Beschluss der KZV-Vertreterversammlung vom Juni 2025 haben wir Kieferorthopäden die Möglichkeit, uns durch die Teilnahme am kieferorthopädischen Notdienst vom zahnärztlichen Notdienst zu befreien, ohne die jährliche Befreiungsgebühr zahlen zu müssen. -
Antrag zur Befreiung vom zahnärztlichen Notdienst
Da der kieferorthopädische Notdienst aktuell noch nicht organisiert ist, ist es zunächst erforderlich, einen Antrag zur Befreiung vom zahnärztlichen Notdienst zu stellen. -
Vorschläge zur Organisation des KFO-Notdienstes
Was die konkrete Umsetzung des kieferorthopädischen Notdienstes betrifft, so gibt es noch Raum für Diskussionen. Ein Vorschlag wäre, drei Notdienstkreise entsprechend den Regierungsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig zu bilden, mit jeweils 30-50 teilnehmenden Kieferorthopäden.
Die Einteilung könnte dann so erfolgen, dass jeder Kieferorthopäde etwa 1-2 Mal im Jahr für eine ganze Woche eingeteilt wird. Die Präsenzzeiten wären auf maximal 1 Stunde pro Tag am Freitag, Samstag und Sonntag begrenzt, während in den restlichen Zeiten nur eine telefonische Bereitschaft besteht.
Ich persönlich halte diesen Vorschlag für eine gute Möglichkeit, den Aufwand überschaubar zu halten. -
Organisation über das KZV-Portal
Die Organisation des Notdienstes erfolgt wie beim zahnärztlichen Notdienst über das Portal der KZV Sachsen. -
Einigkeit und Zusammenarbeit
Abschließend möchte ich darauf hoffen, dass wir Kieferorthopäden uns in dieser Frage einig werden und gemeinsam eine Lösung finden, die für alle praktikabel ist.
Mit besten Grüßen,
Dr. Uwe Reich